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Startseite Archiv 2008 Bürgerstiftung
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9.12.08: FWG-Ratsmitglieder stiften ebenfalls |
Im Rahmen der letzten FWG-Vorstandssitzung beschlossen die drei Ratsvertreter der Wählergemeinschaft jeweils 170 € als Stiftungskapital der noch zu gründenden Bürgerstiftung zur Verfügung zu stellen. Zum Hintergrund: Die FWG-Ratsherren kamen vor knapp drei Jahren überein, mit ihren Sitzungsgeldern gemeinnützige Projekte in Jüchen zu unterstützen.
Stefan Thomaßen, erster Vorsitzender der FWG: „Der Gedanke, Geld als Stiftungskapital zu spenden, kam uns im Grunde genommen schon nach dem Initiativtreffen der potentiellen Bürgerstiftung. Von dieser Idee waren unsere drei Ratsmitglieder schnell überzeugt. Aus der Stiftungsgremien wird sich die FWG allerdings heraushalten! Das hat einen faden Beigeschmack. Hier sind besser Bürger als Politiker aufgehoben!“
Gerolf Hommel, Berthold Kurzawiak und Thomas Klotsche hoffen, dass diese Aktion über die Parteigrenzen hinaus Schule macht und sich auch andere Ratsmiglieder beteiligen. Die Freien Wähler wollen damit ein kleines Zeichen dafür setzen, das es sich lohnt, in die Zukunft der Gemeinde zu investieren. Denn die Stiftungskapital-Spende ist für Jüchen gut angelegt, wirft sie doch praktisch eine unendlich lange Rendite für Projekte in Jüchen ab. Die Bürgerstiftung bietet aus FWG-Sicht eine „außerparlamentarische“ Chance zur Gestaltung der Gemeinde im Rahmen bürgerschaftlichen Engagement.
Stefan Thomaßen hofft nicht nur, dass die Stiftung gegründet wird, sondern auch, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger dort engagieren. Insgesamt sucht die FWG weiterhin unterstützenswerte Projekte in der Gemeinde. Interessenten, die ein gemeinnütziges Projekt umsetzen wollen, denen Geld bei der Umsetzung der Idee fehlt, können sich an Thomaßen wenden.
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13.10.08: "Die Bürgerstiftung Jüchen |
ist eine Chance für bürgerschaftliches Engagement. Eine Chance, die unsere Bürgerinnen und Bürger nutzen sollten. Eine Chance, die nicht zerredet und vertan werden sollte.", so Berthold Kurzawiak, der an der Initiativveranstaltung als FWG-Vertreter teilnahm.
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Machen Sie mit, denn |
denn bis zum 31.12.08 muss das Stammkapital in Höhe von 50.000 € zusammen sein. Doch glücklicherweise braucht nicht soviel Geld in Jüchen gesammelt werden. So stellt die Stadtsparkasse 25.000 € zur Verfügung. Allerdings fehlen noch weitere 25.000 Euro. Diese müssen Bürger oder Firmen bis Ende 2008 beisteuern. Unsere Bürgermeisterin war schon fleißig, sodass nur noch knapp 12.500 € zusammen kommen müssten - ein leichtes Unterfangen für uns Jüchener oder?
Die Aufgaben in einer Kommune werden immer vielfältiger. Nicht alles kann die Gemeinde leisten. So soll die Stiftung zusätzliche Angebote außerhalb einer gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben fördern.
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Beispielhaft seien folgende Projekte genannt: |
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Die Bürgerstiftung Köln unterstützt die "Aktion Eselsohr". Dabei wird ein gelesenes Buch verschenkt und ein neues mitgenommen. Das alles kostenfrei ... |
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Die Bürgerstiftung Dormagen setzt sich für die Aktion "Jedem Dormagener Kind ein Instrument" ein. |
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Die Bürgerstiftung Grevenbroich macht sich für die Aktion "Kein Kind ohne Mahlzeit" des Landes Nordrhein-Westfalen stark. |
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Einige mögliche andere Projekte können Sportprojekte mit Behinderten, Jugendfilmclubs oder Waldtage für Kinder und Väter sein. Der Kreativität von uns Jüchenern sind keine Grenzen gesetzt. |
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Der Vorstand entscheidet, wohin Mittel fließen.
Wichtig ist, je höher das Stiftungskapital ist, desto mehr Geld steht für Vorhaben zur Verfügung. Die einfache Rechnung: nur die Zinserträgen stehen den Projekten zur Verfügung. Das Kapital bleibt bei jeder Stiftung erhalten.
Also, es darf auch mehr gespendet werden.
Übrigens: Das Steuerrecht unterstützt die Stifterinnen und Stifter mit hoher Abzugsfähigkeit.
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