25.7.10: Unmöglicher Zustand in Hochneukirch


Nicht nur mit Lärm von Tagebau, Bundesbahn und Autobahn, Dreck und Staub, Windräder, Bergbauschäden, Kompostierungsanlage und bald Biogasanlage kämpft Hochneukirch.

Vor Wochen musste für die Erschließung des ehemaligen Sportplatzes in Hochneukirch die Feldstraße an mehreren Stellen aufgerissen werden.

Die Aufbrüche wurden später mit Sand und Steinen aufgefüllt. Schon in der Vergangenheit wurde Gerolf Hommel von Anwohnern angesprochen, da die Verfüllungen absackten und die Fahrbahn mit Steinen übersät war. Dies wurde an die Verwaltung weitergegeben. Um Säuberung der Fahrbahn musste Hommel die Baufirma schon mehrmals bitten.

Derzeit ist die Mühlenstraße im Bereich der Mühle komplett gesperrt, so dass die Feldstraße verstärkt benutzt wird. Und wieder sind die Aufbrüche abgesackt, die Fahrbahn ist verdreckt und mit Steinen übersät. Beim Durchfahren der Aufbrüche entsteht das Gefühl, dass die Stoßdämpfer durch die Motorhaube schlagen.


Die Einmündung Feld-/ Gartenstraße hat sich ebenfalls zu einer Gefahrenstelle entwickelt, da auch hier Steine und Sand liegen. Das ist besonders bei Dunkelheit äußerst gefährlich.

Auch dies hatte Gerolf Hommel der Verwaltung mitgeteilt. Leider ändert sich nichts. Es handelt sich nicht nur um Schäden am Pkw, die entstehen können. Für Zweiradfahrer besteht jederzeit die Gefahr auszurutschen. Für ältere Mitbürger ist der Weg eh schon mühsam, nun auch gefährlich. Herumliegende Steine werden zu Geschosse, wenn Pkw sie mit einem Reifen nur teilweise erwischen. Rollstuhlfahrer und Bürger mit Rollator sollten den Bereich meiden.

Die FWG fordert hiert, dass umgehend gehandelt wird, ältere und behinderte Mitbürger haben Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen.

Der Zustand ist nicht hinnehmbar, die Verantwortung liegt bei der Verwaltung. Hommel signalisierte wenig Lust, weil er als Ratsmitglied zufällig auf der betroffenen Straße wohne, ständig für einen Zustand angesprochen zu werden, den die Verwaltung beseitigen könnte.

Empfehlung für den Verkehrswarndienst: Hochneukirch großräumig umfahren.


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