Kinderleichter Anbieterwechsel

Durch den Wechsel des Energieversorgers kann man zeigen, dass man die unverschämten Preiserhöhungen nicht toliert.

Der Anbieterwechsel birgt aus FWG-Sicht keinerlei Risiken für Sie. Wir helfen Ihnen gerne, einen günstigeren Anbieter zu finden. Wenden Sie sich an unser Rats-Mitglied Berthold Kurzawiak.

Über Telefon, Fax, Post oder Internet können Sie die Anmeldeunterlagen des neuen Stromanbieters besorgen.

Sie brauchen nicht selbst bei Ihrem bisherigen Versorger zu kündigen. Ihr neue Anbieter regelt alles Weitere für Sie. Er kündigt ebenfalls den alten Versorger. Er sorgt für einen nahtlosen Übergang zum neuen Anbieter. Sie bekommen lediglich den Strom zu anderen Konditionen vom neuen Stromversorger.

Sie brauchen sich nicht um das Ausbleiben der Stromlieferungen zu fürchten. Falls der neue Anbieter vom Markt verschwindet, übernimmt der örtliche Grundversorger die Stromlieferung, natürlich zu einem höheren Preis. Aber Sie können ja wieder wechseln...


Bewertungskritierien für Strom-Angebot

Keine langen Laufzeiten (max. 12 Monate)
Keine Verträge mit Vorauskasse oder Kaution abschließen!
Paketpreise vermeiden! So werden verfallen ungenutzte Menge, zusätzliche Mengen sind teurer!
Vorsicht bei Supersparangeboten und Festpreisangeboten
Für welche Preisbestandteile gilt die Preisgarantie?
Wie lange gilt der vereinbarte Preis bei einer Preisgarantie? Unter der Prämisse der steigenden Strompreise kann der Aspekt interessant sein.
Gibt es einen einmaligen (oder mehrmaligen) Bonus?
Gehört der Anbieter zu einem der alten Monopolisten wie RWE, E.ON, EnBW, Vattenfall? So gehört beispielsweise Yellow zu EnBW, Eprimo zu RWE, E wie einfach zu E.ON. Wollen Sie Ihren alten Versorger abstrafen, dann wählen Sie lieber einen anderen Anbieter! (mögliche Anbieter, siehe untere Abschnitte)
Kündigungsfrist sollte nicht mehr als einen Monat

Denkbare, alternative Anbieter können sein:

Nuon Deutschland (Tochter eines holländischen Stromkonzerns; interessant für mehr Wettbewerb am Strommarkt)
Stadtwerke Heidenheim (nach eigenen Recherchen Großkonzernunabhängig)
Trianel Energie (Ableger etlicher Stadtwerke, die u.U. wieder mit den großen Versorger verbandelt sind)
Strommixer GmbH & Co. KG (soll auch noch konzernunabhängig sein)
Stadtwerke Heidelberg oder
Stadtwerke Schwäbisch-Hall
sowie die vier Ökostrom-Anbieter.

Ökostrom-Anbieter

Wer intelligent wechseln will, der sucht sich einen Ökostrom-Anbieter aus. Wichtig ist, dass der Ökostrom-Anbieter unabhängig ist. Hierunter fallen EWS Schönau, Lichtblick, Greenpeace oder die Naturstrom AG. Nicht zu empfehlen ist dagegen ist beispielsweis E.ON-Wasserkraft. E.ON verdient sich mit diesem Angebot "dumm und dämlich", handelt es sich doch um Strom aus alten abgeschriebenen Wasser-Groß-Kraftwerke.

Ökostrom wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen. Hierunter fallen u.a. Wasser- oder Windkraft, Sonnenenergie, Geothermie und Biomasse.

Die Preissteigerungen für Ökostrom fielen in der Vergangenheit viel moderater als für schmutzigen Strom aus. So erhöhte EWS Schönau zum 1.1.2008 zwei Jahre nach der letzten Preiserhöhung die Tarife um 6%.

Aus technischen Gründen kommt weiter der gleiche Strom aus der Steckdose. Es wird aber so viel mehr Ökostrom in das gesamte System eingespeist, wie der einzelne Ökostrom-Kunde verbraucht. Unter dem Strich stimmt die Rechnung wieder.


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