StartseiteSachthemenKinder und JugendSchulbuss

Das Schulbuss-Problem ist

schon mehr als ein Jahr alt. Immer wieder wird es im Rat diskutiert. Dann schien es endlich gelöst, dann wieder nicht, dann doch und nach den Sommerferien 2008 trat es verstärkt auf. Zu fragen ist, warum man das Problem nicht in den Griff bekommt. Ist das wirklich denn so schwer? Die FWG toliert Ausnahmen (davor ist man nicht gefeit), aber keine permanenten Zuständen.


2.09.08: Die "Mittagsbusse" sind

nicht nur das Problem. So beobachtete Ratsmitglied Berthold Kurzawiak u.a. am Dienstag, den 2. September 2008 um kurz nach sieben Uhr, wie sieben Kinder an der Haltestelle "Am Ackergrund" in Gierath nicht mitgenommen wurden. Die beiden Busse hielten nicht, wobei die Schulkinder berichteten, dass im zweiten Bus noch hinten Platz gewesen wäre. "Das ist aber kein Einzelfall an dieser Haltestelle gewesen...", so Kurzawiak.

1.9.08: Um das Schulbuss-Problem

weiter zu beobachten, hat die FWG seit dem 1. September 2008 eine eigene Mail-Adresse schulbus@fwg-juechen.de geschaltet. Sollten Ihr Kinder irgendwo unverschuldet von einem Schulbuss nicht mitgenommen worden sein, so informieren Sie uns bitte mit Angabe von Ort, Tag, Uhrzeit, welcher Bus und einer kurze Beschreibung des Grundes. Uns interessiert, ob das Problem auch über den September 2008 hinaus besteht. Wir können dann weitere Schritte ergreifen.

12.5.08: Stehen gelassen - was tun?

Uns interessiert, wer, wie, wo Probleme mit dem Schulbus hatte. Notieren Sie Datum, Uhrzeit und beschreiben Sie kurz das Problem. Informieren Sie uns, dann leiten wir die Informationen an die Gemeinde weiter. Damit haben wir eine genauere Handhabe, um Probleme schneller zu erkennen.

Gleichzeitig, so unsere Intention, muss auch der Busunternehmer Probleme notieren und an die Gemeinde melden. Im Normalfall müssten die Vorkommnisse übereinstimmen, von Ausnahmen einmal abgesehen. Damit wäre die Grundlage für ein zielgerichtetes Handeln geschaffen. Denn wir gehen nicht davon aus, dass die Probleme überall gleich sind.

Berthold Kurzawiak, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: "Mein Sohn nutzt den Schulbus von Gierath seit Anfang des Schuljahres 2007/2008. Bis heute wurde er immer mitgenommen. Andererseits sind mir Fälle bekannt, dass auch Schülerinnen und Schüler aus Gierath schon ´mal nicht mitgenommen wurden (und zu allem Übel ein kurze Zeit später fahrende Bus einfach ausfiel). Für andere Ortsteile sieht es meines Wissens sehr viel schlechter aus. Da gibt es akuten Handlungsbedarf. Zudem sehe ich immer wieder in überfüllte Schulbusse. Die Kinder stehen. Was passiert bei einem Unfall eines solchen Busses? Ich wage es mir nicht einfach auszumalen."


1.4.08: Kindermund und Schulbuss-Problem

Stellungnahme von Sandra, die Tochter von unserem Gierather Ratsmitglied Berthold Kurzawiak im April 2008: "Ich habe noch nie einen Schulbus verpasst!" Wie denn auch? Sie geht zur Grundschule in Gierath!

20.3.08: FWG für Busbahnhof am Schulzentrum

Die FWG unterstützt die Forderung der Gemeindeelternpflegschaft bezüglich der Verlagerung des Busbahnhofs an das Schulzentrum. Für den Thomas Klotsche, Mitglieder der FWG-Fraktion, ist der kürzlich in der Presse diskutierte Unmut der Eltern ist nachvollziehbar.

Früher gab es einmal die Überlegung, den Busbahnhof zum Bahnhof zu verlagern, um so eine bessere Anbindung mit dem Zugverkehr zu erreichen. Diese Lösung scheint verkehrstechnisch nicht machbar.

Mittlerweile hat Jüchen ein Schulzentrum mit einem neu geschaffenen Busbahnhof. Das angrenzende Auenfeld mit über 200 geplanten Neubauten muss in den Busverkehr integriert werden. Also eine völlig neue Situation, die neues Handeln erfordert.

Klotsche: "Was spricht dagegen, die am Jüchener Markt endenden Busslinien 97, 98 und 870 durch das Auenfeld bis zum Schulzentrum fahren zu lassen? Der Markt würde zu einer 'normalen Haltestelle'. Für die Busreisenden und Geschäftsleute ändert sich nichts."

Seit Februar 2007 favorisiert die FWG diese Möglichkeit, da somit auch der Markt neue Möglichkeiten bieten würde, die der Wirtschaftskraft zu Gute kämen.

Zu Gute kommen dürfte eine Verlagerung des Busbahnhofs zum Schulzentrum Schülern, Eltern und einem geregelten Schulbetrieb.

14.2.08: Busbahnhof bald am Schulzentrum?

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 14. Februar 2008 berichtete die Bürgermeisterin über Gespräche mit der NVV. Dabei ging es um die Prüfung, "ob es technisch möglich sei, den gesamtem Busbahnhof vom Markt zum Schulzentrum zu verlegen". Die ersten Reaktionen sind eher positiv, wobei sich der finanzielle Mehraufwand in einem vertretbaren Rahmen bewegt.


10.2.08: Der Schulbus kommt nicht mehr

Immer wieder ist es in den zurückliegenden Jahren zu Problemen bei der Schülerbeförderung gekommen. Nun ist nach Meinung der Gemeindeelternpflegschaft das Maß voll. Zu viele massive Einzelsachverhalte sind in den letzten Monaten aufgetreten und die Beschwerdeliste wird immer länger.

Nahezu schon mit Regelmäßigkeit kommt es dazu, dass die für die Schülerbeförderung eingesetzten Linienbusse derart überfüllt waren, dass Schulkinder verblüfft an der Haltestelle stehen blieben, weil der Bus einfach vorbeifuhr. Aber damit nicht genug. Wer sich das Spektakel zu Schul-Ende einmal anschaut, wird feststellen, dass der Einstieg in den Bus zum Überlebenskampf wird. "Survival of the fittest", wer nicht schnell genug in den Bus drängelt, für den bleibt am Ende kein Platz oder er wird, wenn vorne am Einstieg kräftig geschoben wird, am hinteren Einstieg wieder hinaus geschoben. Der dann losfahrende Bus weckt Assoziationen an tokiotische U-Bahnen. Selbst bei Tiertransporten wird gesetzlich mehr Bewegungsfreiheit zugestanden. Schüler, die dann spätere Linienbusse nehmen müssen, gelangen nur bis zum Jüchener Markt. Bepackt mit einem 12 Kilogramm schweren Schulranzen und der Tuba für die Musik-AG geht es dann zu Fuß weiter.

"Ein unhaltbarer Zustand für eine 'familienfreundliche Gemeinde'", findet Regina Hoff, FWG-Vertreterin im Schulausschuss. "Ein erster Ansatz zu einer Lösung könnte dabei die von der FWG seit langem angeregte Verlegung des Bushalteplatzes zum Schulzentrum sein. Wir werden die Sache weiter verfolgen und in der politischen Arbeit begleiten."


Druckbare Version

ImpressumKontakt